Keine Lust auf Zensur?

Ich benutze jetzt seit einigen Wochen die kostenlosen DNS Service von openDNS.com, um den ach so tollen Zensurmethoden meines Providers i.A. der Familienministerin zu entgehen. Nicht weil ich mir regelmäßig Schmuddelvideos dieser Art anschauen möchte, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass diese Zensur noch weiter gehen wird als bisher geplant. Aber das soll hier garnicht das Thema sein.

Für openDNS habe ich mich entschieden, da es der einzige mir bekannte Anbieter mit einer stabilen Infrastruktur im Hindergrund ist. Einziger Haken: Dieser Dienst finanziert sich durch das einblenden von Werbung (Suchseite), sollte man sich in der URL vertippt haben (die Telekom macht das mittlerweile übrigens auch, bisher nur ohne Werbung). Da weder ich, noch die Autocompletion meines Browsers davon begeistert sind, habe ich das Ganze nun unterbunden.

Sollte man den freien DNS-Cache und DHCP Server dnsmasq nutzen (tut warscheinlich jeder mit modifizierten AVM / Linksys / etc. Routern), findet man in der Konfigurationsanleitung der Software eine Option, die genau hierfür gedacht ist. Sie nennt sich bogus-nxdomain und muss einfach nur in die Konfiguration zusammen mit der jeweilige IP Adresse der Suchseite eingetragen werden. Diese IP Adresse lässt sich über einen einfachen Ping auf eine nicht existente Domain herausfinden. Beispiel openDNS:

bogus-nxdomain=67.215.65.132

Die Option darf mehrfach verwendet werden.

Damit ist man jede beliebige Nerv-Seite los. :-)


Ähnliche Artikel:

  1. Tiny Tiny RSS Bisher benutzte ich zum Lesen von RSS Feeds immer den...
  1. Noch keine Kommentare vorhanden.

  1. Noch keine TrackBacks.

rechtsfreier Raum