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NSLU2: Nach neuer E-Mail suchen und LED blinken lassen

In diesem Tutorial erkläre ich, wie man die eigene NSLU2 nach neuen E-Mails (POP3, IMAP) suchen lässt und eine beliebige LED dies signalisiert.

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Steckdosen-Computer als würdiger NSLU2 Ersatz?

Seit ein paar Jahren läuft hier eine NSLU2, die bei mir ihren Dienst als Heimserver verrichtet. Diese ist leider ein wenig schwach auf der Brust und eigentlich auch total zweckentfremdet. Ein großer Server wäre allerdings viel zu groß, laut und stromfressend für meinen Bedarf.

Jetzt gibt es endlich eine Lösung: Das SheevaPlug DevKit von Globalscale ist seit neustem auch in Europa verfügbar. Für knapp 100 € bietet das kleine Gerät einen 1,2 GHz ARM-Prozessor, 512 MB RAM, 512 MB Flash, Gigabit Ethernet, USB 2.0 und einen internen SD-Kartenleser. Zielgruppe sind Linuxnutzer und Entwickler, deshalb basiert das Gerät auf einer offenen Plattform (also kein aufwändiges Firmware-geknacke notwendig) und wird direkt mit Ubuntu ausgeliefert. Stromverbrauch: 10 Watt.

Ich liebäugel gerade mit dem Teil, ich denke so eins wird in nächster Zeit mir gehören! :-)

Links:
Heise: “Steckdosen-Computer” jetzt auch in Deutschland erhältlich
PlugComputer.eu

Das Sony Ericsson P900 ins lokale Netzwerk einbinden

Seit Ewigkeiten versuche ich mein Sony Ericsson P900 (Symbian, UIQ2) ins lokale Netzwerk einzubinden. Das ist leider nicht so einfach, da es kein WLan hat und ich mein Vermögen nicht für überteuerte GSM Verbindungen ausgeben möchte. ;-)

Prinzipiell hat man zwei Möglichkeiten, nämlich entweder über Bluetooth oder über ein USB Kabel. Bis jetzt habe ich die erste Lösung noch nicht hinbekommen, weshalb ich hier nur auf die Kabelverbindung eingehe.

Zuerst benötigt man ein funktionierendes Linux mit installiertem ppp. Ich habe hierfür das Debiansystem auf meiner NSLU genommen. So kommt mein Handy auch immer ins Netz, da sie ununterbrochen läuft.

Das sollte Datenkabel vom Modul pl2303 angesprochen werden können, aber zumindest muss es unter /dev/ttyUSB0 eingebunden werden.

Nun müssen nur noch diese Dateien editiert bzw. erstellt werden:

  1. /etc/ppp/peers/p900
    connect "/usr/sbin/chat -v -f /etc/ppp/peers/p900.chat"
    noauth
    user ppp
    crtscts
    lock
    local
    proxyarp
    passive
    115200
    /dev/ttyUSB0
    ms-dns 192.168.2.5
    192.168.2.230:192.168.2.231

    In den letzten beiden Zeilen müssen die IP des DNS Servers, die Gateway IP (in dem Fall meine NSLU) und die gewünschte IP des Handys eingetragen werden.

  2. /etc/ppp/peers/p900.chat
    "" "." "Are you there?~" "~mRouter – I’m here~"
  3. /etc/sysctl.conf
    net.ipv4.ip_forward=1

Außerdem muss auf dem Handy in Systemsteuerung -> Verbindung -> Kabel die Verwendung auf PC-Verb. und die Baudrate auf 115200 gestellt werden.

Die Verbindung kann dann über den Befehl pon p900 hergestellt werden. Sollte in der Prozessauflistung ps aux nach einigen Sekunden noch ein "chat" Prozess auftauchen, einfach das Handy kurz vom Kabel lösen und danach wieder anstecken (nicht das Kabel aus dem USB Port ziehen!).

Die Onlineverbindung funktioniert i.d.R. nur mit Programmen von Drittherstellern. Eine Ausnahme hierfür ist die Remote-Synchronisation, sie funktioniert mit jeder Verbindung. Surfen kann man beispielsweise mit dem Opera Mini.

Teil 1: Weckmaschine für Geeks oder: NSLU2 als Wecker benutzen

Ich habe mir überlegt meine NSLU2 als Wecker zu benutzen, um morgens ein wenig sanfter aufzuwachen. Es ist einfach angenehmer vielleicht mit Musik anzufangen und später, je nach dem was die Zeit hergibt, mit anderem Krach fortzufahren.

Grundvoraussetzung ist natürlich eine Linksys NSLU2, die preislich bei etwa 70-90€ liegt. Auf ihr sollte dann entweder Debian Linux oder ein anderes offenes Betriebssystem installiert sein, Hauptsache nicht die original Firmware. ;-)

Da das Gerät zwar keine Soundkarte, aber dafür zwei USB Anschlüsse hat, benötigt man zusätzlich noch eine USB-Soundkarte. Ich habe mich für eine DELOCK 61645, für etwa 10€, entschieden. Sie wird out-of-the-box von Debian Lenny (warscheinlich auch Etch) unterstützt.

Natürlich muss der morgendliche Gesang (o.ä.) auch irgendwo herauskommen, hier empfehle ich Strom-sparende Passivboxen, die für diesen Zweck vollkommen ausreichen. Preislich liegen sie bei etwa 4-20€, je nach Qualität.

Installiert habe ich dann den Music Player Daemon und mpc als Client. Er spielt problemlos, entgegen aller Annahmen, mp3s problemlos und ohne großartige CPU-Last ab.

Im nächsten Teil widme ich mich dem Weck-Skript.

Upgrade auf Lenny

Das Upgrade auf Lenny auf meiner NSLU2 funktionierte übrigens hervorragend.

  1. etch durch lenny in /etc/apt/sources.list ersetzen
  2. apt-get update
  3. apt-get dist-upgrade
  4. warten…
  5. fertig
  6. Optional: apt-get install rsyslog um den neuen Standard Syslogging Daemon zu nutzen. syslogd und klogd werden hierbei entfernt.

Release Notes (arm)

rechtsfreier Raum